Skifreizeit in Wolkenstein / Dolomiti Superski

Familienfahrt nach Längenfeld / Sölden im Oetztal

Info: Stefan Dürholt, Tel. 0202 747 4606
Info: Michael Wisniewski, Tel. 02191 422 3427
www.hotel-hirschen.com

Das Hotel "Zum Hirschen" in Längenfeld

...das war die Fahrt ins Ötztal Ostern 2009...

Zum achten Mal seit 2001 (2002, 2003, 2004, 2008) ging die Osterfahrt in diesem Jahr wieder ins Ötztal.
Hier der Bericht von Michael Schwerdtfeger:

„Sölden – wir kommen!“ Haben wir das nicht schon mal irgendwo gehört? Ach ja, letztes Jahr fast um die gleiche Zeit. So bestiegen wir also unsere Autos, um diese rund 8 Stunden später auf dem Parkplatz des Hotels Hirschen im österreichischen Längenfeld im Ötztal wieder zu verlassen. 44 Skibegeisterte fanden sich zur diesjährigen Oster- und Familienfahrt des Skiclubs in unserem Stammhotel ein, ein großer Teil sogar schon so früh, dass für viele der Samstag noch als Skitag genutzt werden konnte. Die Verteilung der Skipässe wurde dankenswerterweise in diesem Jahr von Frau Gstrein an der Rezeption übernommen, so dass wir uns fast ohne organisatorisches Beiwerk dem ersten gemeinsamen Abendessen widmen konnten.

Der erste Tag hat schon fast traditionell den gleichen Ablauf: Hektik im Hotel, Hektik an der Gondel, Hektik an der Skischule und plötzlich sind alle Kinder in ihren Skigruppen untergekommen und diese auf den zahlreichen Pisten des Skigebiets Sölden verschwunden … und dann beginnt so etwas wie Urlaub. Jetzt galt es „nur“ noch, auch die Erwachsenen in Gruppen aufzuteilen. Einige schlossen sich spontan Sandra Berghaus an, die unseren Tross in diesem Jahr als Skilehrerin begleitete. Die bereits aus der Vergangenheit bekannte und berüchtigte „Heizertruppe“ war auch schnell gebildet und in einer Schneewolke verschwunden.

Drill Sergeant Guido B. übernahm die Leitung der „fast fortgeschrittenen Anfänger“, die neben den kurzen Schwüngen und dem Carven bisweilen auch dem Einkehrschwung nicht abgeneigt waren. Aber egal, ob Anfänger, Genießer, Heizer oder eine Mischung aus allem, immer wieder traf man sich auf einer der Hütten im Skigebiet zu Kässpätzle, Currywurst, Apfelstrudel, Germknödel oder auch nur einer kleinen Schlachtplatte. Und wen man bis dahin nicht gesehen hatte, den fand man spätestens um 15:00 Uhr am Giggijoch zum Abholen der Kinder nach der Skischule wieder. Nach ein wenig Après-Ski am Schirm wurde dann noch dem Quengeln der Kinder nachgegeben. „Papa, ich will nochmal Silberbrünnl, dann Hainbachkar, dann durch den Boarderpark und natürlich hinterher noch die Talabfahrt machen“. Insider wissen, dass es sich dabei mindestens um ein Halbtagesprogramm handelt, aber was tut man nicht alles für die lieben „Kleinen“. Nachdem wir entweder per Ski oder per Gondel das Tal erreicht hatten, nutzen wir die Zeit bis zum Abendessen je nach Gusto.

Shoppen in Sölden oder Längenfeld, Wellness in der hauseigenen Sauna oder in der nahegelegenen Therme Aquadome, Après-Ski auf dem Hotelbalkon oder einfach nur Relaxen im Zimmer stand auf dem Programm. Aber zwischen sechs und halb sieben saßen wir wieder vollzählig im Speiseraum und genossen die Köstlichkeiten der österreichischen Küche, Brauereien, Keltereien und Brennereien und ließen den Tag ausklingen. Bei dem leckeren dreigängigen A-la-Carte-Menu aus der Hotelküche fiel das auch nicht schwer. Und natürlich durfte im Anschluss der traditionelle Obstler nicht fehlen, denn „Wie weht der Wind im Ötztal? Ssssssss….“.

Bei fast immer schönem Wetter und guten Skibedingungen fiel uns nicht auf, wie kurz sieben Tage sein können und so durften wir plötzlich schon wieder die Koffer packen. Allerdings hatten wir in diesem Jahr leider doch einige Blessuren zu beklagen. Ausgerechnet Skilehrerin Sandra hat sich das Knie verdreht, was das Kreuzband kurzerhand mit einem Riss quittierte. Und hielten wir Michael Wingenbachs leidendes „Isch habe Schulter …“ zunächst noch für eine schlechte Parodie eines namhaften stellvertretenden Chefredakteurs aus Grevenbroich, so mussten wir hinterher erfahren, dass diese tatsächlich schlichtweg gebrochen war. Beiden sei von dieser Stelle aus nochmals gute Besserung gewünscht. Bleibt noch zu sagen, dass auch 2010 wieder eine Osterfahrt stattfinden wird. Also aufgepasst, wenn Reiseleiter Michael Wisniewski wieder ruft: „Sölden – wir kommen!“